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Warum sieht meine iPhone-Tastatur in Safari anders aus?

Tippt man auf die Adressleiste, taucht eine „.com“-Taste auf; tippt man anderswo auf ein Suchfeld, nicht. Ein Textfeld kann bei iOS eine Tastatur anfordern, die zu dem passt, was es erwartet — eine Webadresse, eine E-Mail, eine Zahl — und diese Anfrage erreicht jede aktive Tastatur, nicht nur die von Apple.

Man tippt oben in Safari auf die Adressleiste, und die Tastatur, die erscheint, ist nicht ganz dieselbe wie in Notizen oder einer Nachricht. Oft sitzt dort, wo man gewöhnliche Satzzeichen erwarten würde, eine „.com“-Taste, der Schrägstrich ist leichter erreichbar, und die automatische Korrektur hört auf zu versuchen, das Getippte zu „verbessern“. Wechselt man zu einem Suchfeld in einer anderen App, ist das Layout wieder anders. Nichts davon ist ein Fehler, und Safari macht auch nichts Besonderes — es kommt von einer Anfrage, die das Textfeld selbst stellt, noch bevor man es überhaupt antippt.

Ein Textfeld kann eine bestimmte Art von Tastatur anfordern

iOS erlaubt es demjenigen, der ein Textfeld baut, es mit einem Zweck zu kennzeichnen: eine Webadresse, eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer, eine reine Zahl, ein Name, eine Suchanfrage oder nichts Bestimmtes. Diese eine Markierung reicht dem System, um der aktiven Tastatur einen Hinweis darauf zu geben, was kommt — derselbe Mechanismus, der erklärt, warum die Zeilenschaltung manchmal „Los“ oder „Senden“ statt „Zeilenschaltung“ anzeigt: ein Feld, eine Anfrage, entschieden von der App und nicht von iOS oder der Tastatur, die sie gerade zeichnet.

Was sich in einer Adressleiste konkret ändert

Ein als Webadresse markiertes Feld ist auf die Form einer URL zugeschnitten statt auf einen Satz. Automatische Korrektur und automatische Großschreibung werden abgeschaltet, weil beides bei einem Domainnamen nicht hilft, und eine „.com“-Taste kommt hinzu, weil sie das mit Abstand Häufigste ist, was in dieses Feld getippt wird — hält man sie gedrückt, erscheinen meist „.net“, „.org“ oder ein paar andere Endungen, dieselbe Geste des langen Drückens, die auch anderswo auf der Tastatur für einen Akzentbuchstaben oder ein Währungszeichen verwendet wird. Nichts davon ist Safaris eigene Oberfläche — es ist die gewöhnliche Tastatur, die auf einen Hinweis der Adressleiste reagiert.

Dieselbe Idee taucht auch anderswo auf

Warum eine Drittanbieter-Tastatur dasselbe zeigt

Die Anfrage wandert von der App zur gerade aktiven Tastatur — das ist nichts, was nur Apples eigene Tastatur lesen kann. Eine korrekt gebaute Drittanbieter-Tastatur erhält denselben Hinweis, den Safaris Adressleiste sendet, und von ihr wird erwartet, dass sie ihre eigene „.com“-Taste zeichnet und die automatische Korrektur genauso abschaltet. Deshalb bringt ein Tastaturwechsel nicht das schlichte Notizen-Layout mit nach Safari: Das Feld fragt weiterhin nach demselben, egal welche Tastatur darauf antwortet.

Wo Kibo hier hineinpasst

Unter seinen Themes und Sounds ist Kibo eine ganz normale iPhone-Tastatur, liest also dieselben Feldhinweise wie Apples Tastatur und ordnet sich in Safaris Adressleiste, einem E-Mail-Feld oder einem Zahlenfeld genauso an — der mechanische Klick, das Theme und die Beleuchtung setzen auf genau diesem Layout auf, statt es zu ersetzen. Nichts davon braucht Vollzugriff, denn zu wissen, welche Art von Feld gerade im Fokus ist, gehört zum normalen Aufbau jeder Tastatur, nicht zu einer Zwischenablage-Berechtigung. Der Download ist kostenlos.

Häufige Fragen

Warum hat meine Tastatur beim Tippen in Safari eine „.com“-Taste?

Safaris Adressleiste kennzeichnet sich selbst als Webadressfeld, und iOS gibt das an die gerade aktive Tastatur weiter. Eine „.com“-Taste kommt hinzu, und automatische Korrektur sowie automatische Großschreibung schalten sich ab, weil beides beim Tippen eines Domainnamens nicht hilft.

Passiert das auch bei Drittanbieter-Tastaturen, oder nur bei der von Apple?

Jede korrekt gebaute Systemtastatur erhält denselben Feldhinweis, also zeichnet auch eine Drittanbieter-Tastatur ihre eigene „.com“-Taste und schaltet die Korrektur in Safari genauso ab wie Apples Tastatur. Die Anfrage kommt von der App, nicht von der Tastatur, die sie gerade zeichnet.

Warum verhält sich ein E-Mail-Feld anders als ein gewöhnliches Textfeld?

Weil es ebenfalls einen eigenen Hinweis trägt: Eine @-Taste kommt hinzu, und der erste Buchstabe bleibt standardmäßig klein — dieselbe Art feldbezogener Anfrage, die auch die Adressleiste, ein Telefonfeld oder ein Suchfeld verändert.

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